Gewähltes Thema: Auswirkungen von Währungsschwankungen auf KMU

Willkommen! Heute dreht sich alles um die Auswirkungen von Währungsschwankungen auf KMU. Wir verbinden Praxiswissen mit lebendigen Geschichten, damit dein Unternehmen die Chancen nutzt und die Risiken im Griff behält. Teile deine Fragen, abonniere unsere Updates und gestalte die Diskussion aktiv mit.

Preise, Angebote und Rechnungen sicher gestalten

Lege im Angebot einen Kurskorridor fest und definiere, ab welcher Abweichung eine Nachverhandlung möglich wird. Eine Zuliefererin aus Wien sicherte so ein Projekt, obwohl der Euro schwächer wurde. Der Kunde akzeptierte Transparenz, weil sie früh kommunizierte und nachvollziehbare Schwellen definierte.

Preise, Angebote und Rechnungen sicher gestalten

Rechne in der Währung ab, in der du die meisten Kosten trägst, oder preise das Risiko offen ein. Ein Schweizer Start-up fakturiert in Euro, weil die Zulieferer in Euro abrechnen. So verringert es Schwankungen im Ergebnis und kann Rabatte zielgerichteter steuern, ohne hektisch nachzuverhandeln.

Einkauf, Lieferkette und das stille Risiko im Material

Wenn Erlöse und Kosten in derselben Währung anfallen, neutralisieren sich Schwankungen. Ein Möbelhersteller bezahlt Holz in USD und verkauft Teile in die USA ebenfalls in USD. Er sieht weniger Schwankungen im Ergebnis und spart Absicherungsgebühren, weil Zu- und Abflüsse sich ergänzen.
Mehr Lager schafft Sicherheit, kann aber Kapital binden und Risiken verlagern. Plane bewusst: Wann lohnt ein Vorzieheinkauf bei günstigem Kurs? Definiere klare Bestände, überprüfe sie monatlich und dokumentiere Annahmen. So vermeidest du Bauchentscheidungen, wenn der Kurs plötzlich springt.
Die Fabrik kaufte Stahl in USD, verkaufte jedoch überwiegend in Euro. Nach einer ruppigen Dollar-Rallye war der Gewinn gefährdet. Die Lösung: Teilweise USD-Verkäufe an neue Kunden, längere Zahlungsziele in Euro vermeiden und für den Rest standardisierte Termingeschäfte einführen.

Absicherung: Vom Bauchgefühl zur Strategie

Mit einem Forward fixierst du heute den Kurs für eine zukünftige Zahlung. Das stabilisiert Margen und vereinfacht Budgets. Ein Maschinenbauer legte quartalsweise Forwards an und berichtete, dass Diskussionen in der Geschäftsleitung kürzer wurden, weil Preise nicht mehr bei jeder Kursbewegung schwankten.

Absicherung: Vom Bauchgefühl zur Strategie

Optionen kosten Prämie, eröffnen aber Spielräume, wenn sich Märkte zu deinen Gunsten bewegen. Eine Rösterei sicherte den Mindestkurs ab, profitierte später von einem stärkeren Euro und erklärte ihren Kunden transparent, warum die Preise diesmal stabil blieben. Vertrauen wuchs, nicht nur die Marge.

Szenarioanalyse in drei Farben

Definiere ein Basis-, Best- und Worst-Case-Szenario inklusive Kurs, Absatz und Kosten. Lege konkrete Maßnahmen fest, die bei Schwellenwerten automatisch ausgelöst werden. So bleibt das Team handlungsfähig, auch wenn Märkte nachts drehen und am Morgen Entscheidungen anstehen.

Rolling Forecast und Cashflow-Kalender

Aktualisiere deinen Forecast monatlich, rollierend für zwölf Monate. Verknüpfe ihn mit einem Cashflow-Kalender, der Währungen, Beträge und Fälligkeiten zeigt. Du erkennst Klumpenrisiken rechtzeitig und kannst Absicherungen staffeln, statt alles auf einen Termin zu konzentrieren.

Dein Dashboard für Wechselkursrisiken

Baue ein einfaches Dashboard mit Exposure je Währung, abgesichertem Anteil, offenen Fälligkeiten und Sensitivität pro 1% Kursänderung. Teile es wöchentlich im Führungskreis und sammle Rückmeldungen. So entsteht Routine, und jeder versteht, warum heute handeln oder bewusst abwarten sinnvoll ist.

Menschen, Routinen und Mut zum Gespräch

Gute Banktermine basieren auf klaren Daten: Exposure, Absicherungsquote, Limits und Entscheidungsprozess. Teile deine Ziele offen, und frage aktiv nach Alternativen. Wer vorbereitet verhandelt, bekommt passendere Konditionen und muss seltener unter Zeitdruck entscheiden, wenn der Kurs plötzlich dreht.

Menschen, Routinen und Mut zum Gespräch

Richte kurze, regelmäßige Abstimmungen ein: Aufträge, Einkaufspläne, offene Risiken. Der Einkauf teilt Lieferantentrends, der Vertrieb Kundensignale, Finance ergänzt Kurslage und Limits. Aus drei Blickwinkeln entsteht ein stabiles Bild, das Überraschungen reduziert und Reaktionszeiten deutlich verkürzt.
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